Gruppe der FDP im Europäischen ParlamentAllianz der Liberalen und Demokraten für Europa

EU | Rolle der EU in der Welt

Das Europäische Parlament hat heute die Rückführung gestohlener Vermögenswerte gefordert, die durch arabische Diktatoren ins Ausland geschafft wurden. Dies betrifft vor allem die Staaten des “arabischen Frühlings”, also insbesondere Ägypten, Libyen und Tunesien.

Alexandra THEIN, FDP-Europaabgeordnete und Mitglied der Delegation für die vornehmlich betroffenen so genannten Maschrik-Länder, erklärt: “Bisher wurde nur ein sehr geringer Teil des von Diktatoren der Bevölkerung gestohlenen Vermögens vereinzelt zurückgeführt. Die Europäische Union und dessen Mitgliedstaaten müssen mehr tun, um diese Werte aufzuspüren und zurückzuführen. Sie werden für den Wiederaufbau der betroffenen Länder dringend gebraucht.” Im Falle von Geldvermögen könnten zum Beispiel kleine und mittlere Unternehmen von Investitionen in die Infrastruktur und dem Aufbau funktionierender Institutionen profitieren”.

Noch immer behindern juristische Probleme die Rückführung der Vermögenswerte in die entsprechenden Länder. Problematisch ist unter anderem, dass kriminelle Geldwäsche-Methoden erschweren, dass sie überhaupt aufgespürt werden. Überdies sind viele der zuständigen Juristen in den arabischen Ländern nur unzureichend ausgebildet, um die komplizierte Rückverfolgung vollständig nachvollziehen zu können. Nicht zuletzt muss in die entsprechenden Vorgänge hinreichend Zeit investiert werden.

Derzeit werden die meisten gestohlenen Vermögenswerte in Banken verwahrt, vornehmlich in der Schweiz, aber auch in Deutschland, Großbritannien und den USA. Genaue Summen sind bislang unbekannt, da manche Länder die Vermögenswerte nicht öffentlich machen wollen. “Wenn wir Europäer es mit der Hilfe für die Bevölkerung in den Ländern des arabischen Frühlings wirklich ernst meinen, gehört dieser schwierige Prozess der Rückgabe mit dazu”, so die Rechtspolitikerin und Nahostexpertin Thein.

THEURER: Schlupflöcher schließen, Steuersysteme vereinfachen”

21.05.2013 | Im Europäischen Parlament in Straßburg stimmten mit breiter Mehrheit die EU-Abgeordneten heute für einen Bericht zum Kampf gegen Steuerbetrug, Steuerhinterziehung und Steueroasen. Der Bericht zielt darauf ab, das derzeitige Steuerloch in Höhe von eine Billion Euro jährlich bis 2020 um die Hälfte zu reduzieren. | Michael THEURER, Vorsitzender des Haushaltskontrollausschusses und stellvertretender Vorsitzender der FDP-Delegation im Europäischen Parlament, begrüßt dies: "Der Abbau von Hemmnissen in unterschiedlichen einzelstaatlichen Rechtsvorschriften sowie ein besserer Informationsaustausch zwischen den Mitgliedstaaten sind elementar. |
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THEURER setzt OLAF-Diskussion erneut auf die Agenda

23.04.2013 | "Wir können nicht einfach zur Tagesordnung übergehen." Dieses Fazit zieht Michael Theurer nach der Vorstellung des Berichts des OLAF-Überwachungsausschusses im Ausschuss für Haushaltskontrolle des Europäischen Parlaments. Angesichts gravierender Feststellungen fordert Theurer von der Europäischen Kommission Vorschläge, wie die Unabhängigkeit und Funktionsfähigkeit des OLAF-Überwachungsausschusses gestärkt werden kann. "Die Fortführung der heutigen OLAF-Diskussionen setze ich erneut auf die Tagesordnung in einer der nächsten Sitzungen des Haushaltskontrollausschusses", erklärte Michael Theurer, Vorsitzender des Ausschusses für Haushaltskontrolle und stellvertretender Vorsitzender der FDP-Delegation im Europäischen Parlament
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LAMBSDORFF: “Türkei muss ein klares Zeichen geben!”

18.04.2013 | "Es ist an der Zeit, dass die Türkei ein klares Zeichen gibt, wenn sie es mit ihrem Reformkurs wirklich ernst meint", fordert Alexander Graf LAMBSDORFF, Türkeiberichterstatter der Liberalen und Vorsitzender der FDP im EP, anlässlich des heute verabschiedeten Türkei-Berichts des Europaparlaments. "Die Türkei führt bereits seit mehr als sieben Jahren Beitrittsverhandlungen mit der EU – da kann es nicht sein, dass das Land immer noch als größtes Journalistengefängnis der Welt gilt, wie Reporter ohne Grenzen die Türkei bezeichnet hat".
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LAMBSDORFF: “Deutschland ist nicht alleine”

16.04.2013 | Zur Rede des finnischen Ministerpräsidenten Jyrki Katainen vor dem Europäischen Parlament in Straßburg erklärt Alexander Graf LAMBSDORFF, Vorsitzender der FDP im EP: "Ich begrüße es sehr, dass sich mit Jyrki Katainen ein weiterer Regierungschef vor den gewählten Vertretern der europäischen Bürger zur Zukunft Europas äußert. Das stärkt das Europäische Parlament als Ort des Wettbewerbs um die besten Konzepte für die Zukunft unseres Kontinents." | Katainens Appell zu 'fairer Integration' und einem starken Europa zeige zwei Dinge: "Zum einen steht Deutschland
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LAMBSDORFF: Europa darf bei Ungarn nicht wegsehen

16.04.2013 | Zur morgigen Debatte im Europäischen Parlament über die aktuelle Lage in Ungarn erklärt Alexander Graf LAMBSDORFF, Vorsitzender der FDP im Europäischen Parlament: "Europa muss endlich handeln und ein Verfahren nach Artikel 7 des EU-Vertrags einleiten. Denn wenn die Grundrechte der Europäischen Union auf dem Spiel stehen, dürfen wir nicht zögern - sonst wird Europa unglaubwürdig." | Die jüngste Verfassungsänderung mache deutlich, wie die ungarische Regierung versuche, den Rechtsstaat auszuhöhlen. "Die Fidesz-Partei hat mit der jüngsten Verfassungsänderung mindestens fünf Entscheidungen des
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THEIN: Beitritt Kroatiens macht eine neue EP-Zusammensetzung nötig

13.03.2013 | Heute hat das Europäische Parlament einen Beschluss zu seiner Zusammensetzung im Zuge der Europawahl 2014 gefasst. Dazu Alexandra THEIN, verfassungspolitische Sprecherin der FDP im Europäischen Parlament: "In einer EU von künftig 28 Mitgliedstaaten mit extrem unterschiedlicher Bevölkerungsgröße ist es sehr schwer, alle Bürger durch Abgeordnete angemessen zu vertreten, ohne die Arbeitsfähigkeit des Parlaments durch schiere Übergröße zu gefährden; ganz abgesehen vom Kosteneffekt. Aufgrund des hohen Zeitdrucks konnten wir lediglich eine Zwischenlösung finden. Langfristig brauchen wir aber eine mathematische Formel, die
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LAMBSDORFF: “Eine große Rede für Deutschland und Europa”

22.02.2013 | Große Zustimmung zur Rede des Bundespräsidenten - Bundesregierung muss Gipfel zur Außen- und Sicherheitspolitik ehrgeizig vorbereiten | Alexander Graf LAMBSDORFF, Vorsitzender der FDP im Europäischen Parlament, erklärt zur europäischen Grundsatzrede von Bundespräsident Gauck: "Es ist ein Signal von unschätzbarem Wert, dass sich Joachim Gauck in seiner ersten großen Rede überhaupt der 'europäischen Idee' und ihrer Perspektiven widmet. Der Appell des Bundespräsidenten für 'mehr Mut zu Europa' ist gerade in Zeiten der Wirtschafts- und Identitätskrise eine klare Botschaft an Euroskeptiker,
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ALVARO auf Handelsblatt online: Den Sonnenkönigen das Handwerk legen

11.02.2013 | Kantige, große Glasfenster, beige-brauner Sandstein. Das Brüsseler Justus-Lipsius-Gebäude, in dem die Staats- und Regierungschefs am vergangenen Freitagmorgen müde, aber freudestrahlend ihren Haushaltskompromiss verkündet haben, hat wenig Ähnlichkeit mit dem Schloss des französischen Sonnenkönigs in Versailles. Dennoch scheinen die Gipfelteilnehmer vom gleichen Geist beseelt zu sein: L'état c'est moi, genauer: L'Europe, c'est nous. | Als ob alles schon unter Dach und Fach sei, wurde mit endgültiger Verve ein Entwurf verkündet, der unausgegoren ist und die falschen Parameter setzt. | Schaut man
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Lambsdorff-Interview mit der WELT: “Camerons Rückabwicklung wäre brandgefährlich”

07.02.2013 | Der liberale Europapolitiker Alexander Graf Lambsdorff über die Pläne des britischen Premiers David Cameron, die "Lebenslüge" deutscher Außenpolitik und zur Frage, warum die FDP noch gebraucht wird. Von Andrea Seibel | Wer Alexander Graf Lambsdorff eine rheinische Frohnatur nennt, missversteht sein Naturell: Er sieht durchaus viele Probleme, ob in Brüssel, wo er arbeitet, oder auch in seiner Partei, der FDP. Seine Nachdenklichkeit jedoch, das erlebt man in Gesprächen immer wieder, bricht sich gern mittels Humor Bahn. Der Europaparlamentarier ist
Zum Interview mit Alexander Graf Lambsdorff
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