Gruppe der FDP im Europäischen ParlamentAllianz der Liberalen und Demokraten für Europa

Wirtschaft | Arbeit

Zur heutigen Abstimmung des Europäischen Parlaments zur Bankenaufsicht erklärt Alexander Graf LAMBSDORFF, Vorsitzender der FDP im EP: “Die neue Aufsicht kann dazu beitragen, die Wirtschaft in Europa zu stabilisieren und Vertrauen an den Märkten zu sichern. Die Finanzinstitute sind europäisch geworden, die Aufsicht aber national geblieben – das konnte auf Dauer nicht gut gehen. Der heutige Beschluss ist notwendig, aber nicht ausreichend – als nächster Schritt muss ein gemeinsamer Rahmen für die geordnete Abwicklung von Banken aufgesetzt werden. Das ist erforderlich, um bei Schieflage einer Bank rechtzeitig eingreifen zu können. Dazu gehören vor allem Kapitalinstrumente, die es ermöglichen, auch Anteilseigner und Gläubiger insolventer Finanzinstitute in Haftung zu nehmen.”

Im Hinblick auf die künftige parlamentarische Kontrolle des Aufsichtsmechanismus fügt Lambsdorff hinzu: “Eine ordnungsgemäße Rechenschaftspflicht der Europäischen Zentralbank (EZB) gegenüber dem Europäischen Parlament muss sichergestellt werden, um die notwendige demokratische Legitimation zu gewährleisten. Das ist noch nicht der Fall, daher behält sich das Europaparlament auch zurecht seine Letztentscheidung noch vor. Dabei geht es nicht darum, in die tägliche Arbeit der Aufsicht einzugreifen. Doch bei weitgehenden Entscheidungen, zum Beispiel bei Abwicklung einer Bank, muss sich die Aufsicht erklären müssen”, so Lambsdorff abschließend.

THEURER: Schlupflöcher schließen, Steuersysteme vereinfachen”

21.05.2013 | Im Europäischen Parlament in Straßburg stimmten mit breiter Mehrheit die EU-Abgeordneten heute für einen Bericht zum Kampf gegen Steuerbetrug, Steuerhinterziehung und Steueroasen. Der Bericht zielt darauf ab, das derzeitige Steuerloch in Höhe von eine Billion Euro jährlich bis 2020 um die Hälfte zu reduzieren. | Michael THEURER, Vorsitzender des Haushaltskontrollausschusses und stellvertretender Vorsitzender der FDP-Delegation im Europäischen Parlament, begrüßt dies: "Der Abbau von Hemmnissen in unterschiedlichen einzelstaatlichen Rechtsvorschriften sowie ein besserer Informationsaustausch zwischen den Mitgliedstaaten sind elementar. |
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THEURER fordert Offensive zur Steuervereinfachung

13.05.2013 | Anlässlich der morgigen Beratung des Rates der Finanz- und Wirtschaftsminister über die Themen Steuerhinterziehung und Steuerbetrug fordert Michael THEURER, Vorsitzender des Haushaltskontrollausschusses und stellvertretender Vorsitzender der FDP-Delegation im Europäischen Parlament, eine Offensive zur Steuervereinfachung: "Das effektivste Mittel gegen Steuertricks sind einfache und transparente Steuersysteme mit niedrigen Sätzen und ohne Ausnahmen." | Durch immer kompliziertere Steuergesetze tragen die Mitgliedstaaten selbst erheblich zu den Problemen bei. Dabei werden die Steuerschlupflöcher erst geschaffen, die dann wortreich beklagt werden. Insbesondere für global agierende Mittelständler
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THEURER: Steuerflucht und Steuerumgehung bekämpfen – einfaches, verständliches und gerechtes Steuersystem einführen

23.04.2013 | Michael Theurer, Vorsitzender des Haushaltskontrollausschusses und stellvertretender Vorsitzender der FDP im EP, freut sich über die Annahme der drei von ihm eingebrachten Änderungsanträge bei der heutigen Abstimmung im Haushaltskontrollausschuss über die Stellungnahme zum Bericht "Bekämpfung von Steuerbetrug, Steuerflucht und Steueroasen". "Ein einfaches und transparentes Steuersystem ist die beste Antwort auf die Probleme der Steuerflucht und -umgehung", erklärt er dazu. | "Steuerflucht und Steuerbetrug werden zu häufig durch komplexe und intransparente Steuersysteme begünstigt", so Theurer. Eine unübersichtliche Steuergesetzgebung ermögliche es
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CREUTZMANN: Markenrichtlinie stärkt Zoll im Kampf gegen Fälscherware

27.03.2013 | Als "gute Verhandlungsgrundlage" bewertet Jürgen CREUTZMANN, wirtschaftspolitischer Sprecher der FDP im EP, den Vorschlag der EU-Kommission zur Novellierung der Europäischen Markenrichtlinie. Die Überarbeitung wurde am Mittwoch von EU-Kommissar Michel Barnier vorgestellt. | "Erstmals versetzt der Vorschlag Markeninhaber in die Lage, gefälschte Waren, die auf dem Weg in andere Länder das Zollgebiet der EU passieren, vom Zoll beschlagnahmen zu lassen", erklärte Creutzmann, der sich auch als Berichterstatter des Parlaments für die Produktpiraterie-Verordnung mit dem Thema beschäftigt. | Mit der Neuerung
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HIRSCH: EU-Arbeitsmarkt muss attraktiver für kluge Köpfe werden

25.03.2013 | Den heutigen Vorschlag der Kommission, Studenten und Wissenschaftlern aus Nicht-EU Ländern den Erhalt eines Studentenvisums bzw. einer Aufenthaltsgenehmigung zu vereinfachen, begrüßt Nadja HIRSCH, stellvertretende Vorsitzende des Beschäftigungsausschusses im Europäischen Parlament: | "Beim globalen Wettbewerb geht es nicht nur um die besten Ideen und die lukrativsten Märkte - es geht auch darum, wer es schafft, die klügsten Köpfe in seine Region zu locken. Die EU steht hier wahrlich nicht gut da: 27 unterschiedliche Regelungen in Sachen Aufenthalts- oder Arbeitsgenehmigung, schlechte Anerkennung
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HIRSCH: EU braucht gezielte Zuwanderung, um Fachkräftemangel zu vermeiden

14.03.2013 | Das Europäische Parlament hat sich heute für ein gesteuertes Zuwanderungssystem und eine gezielte Integration von Drittstaatlern in der EU ausgesprochen. Nadja Hirsch, stellvertretende Vorsitzende des Beschäftigungsausschusses und Initiatorin des Berichts, begrüßt das Ergebnis: | "Im weltweiten Wettbewerb um die besten Köpfe kann die EU mit einem Wust aus 27 unterschiedlichen Systemen bei Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis nicht mithalten. Daher haben wir heute die Kommission aufgefordert, einen Vorschlag für ein EU-weites freiwilliges Zuwanderungskonzept zu erarbeiten." | "Ein modernes EU-Zuwanderungssystem sollte demnach auf
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THEIN: Soziales Unternehmertum braucht ein europäisches Statut

14.03.2013 | "Gegenseitigkeitsgesellschaften sind wichtige Akteure der Sozialwirtschaft", erklärt Alexandra THEIN, rechtspolitische Sprecherin der FDP im Europäischen Parlament. "Es wird dringend Zeit, ihnen mit einem europäischen Statut den Zugang zum Binnenmarkt zu erleichtern. Sie machen zum Beispiel mehr als 25% des Versicherungsmarktes aus, sind auch in den Bereichen Gesundheit, Langzeitpflege, Rente und Sozialfürsorge tätig." | Das Europäische Parlament hat in seiner heutigen Sitzung die Kommission dazu aufgefordert, Vorschläge vorzulegen, damit Gegenseitigkeitsgesellschaften künftig auch grenzüberschreitend tätig werden können. | Für einen derartigen
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LAMBSDORFF: “Stabilitätskultur in Europa gestärkt”

12.03.2013 | Zur heutigen Abstimmung im Europaparlament über verschärfte Regeln für die Länder der Eurozone (sog. "Two-Pack") erklärt Alexander Graf LAMBSDORFF, Vorsitzender der FDP im Europäischen Parlament: "Die heute verabschiedeten Gesetze bringen Europa ein gutes Stück näher zur Stabilitätsunion. Die Aufweichung des Stabilitäts- und Wachstumspakts durch Rot-Grün von 2004 wurde endgültig zurückgedreht. Jetzt müssen wir darauf achten, dass die neuen Regeln auch konsequent umgesetzt werden. Die Kommission darf auch im Falle Frankreichs nicht locker lassen – denn die Glaubwürdigkeit der neuen Instrumente
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HIRSCH: Grünes Licht für Jugendgarantie

28.02.2013 | Der Ministerrat hat sich heute auf die Einführung der Jugendgarantie verständigt. Nadja HIRSCH, stellvertretende Vorsitzende des Beschäftigungsausschusses im Europäischen Parlament, begrüßt diesen Schritt: | "Zu viele junge Menschen entfernen sich zunehmend vom Arbeitsmarkt. Innerhalb der EU haben 7,5 Millionen von ihnen weder eine Arbeit noch nehmen sie an Bildungs- oder Ausbildungsmaßnahmen teil. Die Jugendgarantie ist eine wichtige Maßnahme, um zu verhindern, dass uns eine junge Generation von Europäern gänzlich verloren geht. Die wirtschaftlichen Kosten der Jugendarbeitslosigkeit werden auf 1,2
Zur Pressemitteilung von Nadja Hirsch
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