Emissionshandel diskreditiert, neue Probleme vorprogrammiert
04.02.2011 | Der aufgrund eines Hackerangriffs in den vergangenen Wochen unterbrochene CO2-Emissionszertifikatehandel nimmt heute in fünf EU-Staaten den Betrieb wieder auf.
„Die strukturellen Probleme und Risiken des Emissionshandels, vor allem durch Spekulation bleiben bestehen“, sagt Holger Krahmer, umweltpolitischer Sprecher der FDP im EP.
„Der Markt für Emissionsrechte ist politisch künstlich geschaffen worden. Dieses Kunstprodukt ist anfällig für Manipulation und Diebstahl. Die EU-Kommission muss massiv an der Sicherheit der Handelssysteme arbeiten.“
Der Zertifikatehandel unterscheide sich darüber hinaus grundsätzlich von echtem Handel, etwa mit Rohstoffen,
Schon wieder Freibrief für Solarzellen
03.02.2011 | Die Solarindustrie genießt den besonderen Schutz des Europäischen Parlaments: Die Abgeordneten stimmten heute zum zweiten Mal innerhalb von weniger als sechs Monaten für eine Ausnahmeregelung, die die Branche von Umweltauflagen befreit. Diesmal in der Richtlinie zu Elektroschrott (WEEE). | „Willkür“, kritisiert Holger Krahmer, umweltpolitischer Sprecher der FDP im EP: „Es gibt keinen Grund Rasierapparate anders zu behandeln als Solarzellen. Zumal die Solarindustrie in absehbarer Zeit beachtlich zum Abfallstrom beitragen wird – wenn die ersten massenhaft auf europäischen Dächern verbauten Solarzellen
Bahn nicht immer hui, Straße nicht immer pfui
27.01.2011 | Die Schiene ist nicht automatisch der umweltfreundlichste Verkehrsweg, die Straße durchaus nicht immer ein ökologisches Problem – Wie man Güter am besten und umweltfreundlichsten von A nach B transportiert, muss im konkreten Fall entschieden werden. Das ist das Fazit der Verkehrsträger-Studie, die Holger Krahmer am 25. Februar im Europäischen Parlament in Brüssel zusammen mit den Autoren Dr. Michael Spielmann und Dr. Michael Faltenbacher von PE International vorgestellt hat. | Holger Krahmer fasst zusammen: „Es ist wichtig, nicht Äpfel mit Birnen
Lambsdorff ab jetzt auch im Umweltausschuss
25.01.2011 | Zum neuen Jahr wird Alexander Graf Lambsdorff stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Umweltfragen, Volksgesundheit und Lebensmittelsicherheit. Aufgrund des breiten Themenspektrums ist der Umweltausschuss einer der wichtigsten Ausschüsse im europäischen Gesetzgebungsprozess. | Lambsdorff: „Ich freue mich auf die spannende neue Aufgabe. In meiner zukünftigen Arbeit wird es mir darauf ankommen, für modernen, ehrgeizigen und praktikablen Umweltschutz einzutreten“. | Lambsdorff gehört dem Auswärtigen Ausschuss weiterhin als Vollmitglied an und bleibt außenpolitischer Sprecher der FDP im EP.
DIE WELT: Glühlampenverbot aussetzen
22.12.2010 | Silvana Koch-Mehrin, Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments und Vorsitzende der FDP im Europäischen Parlament, hat sich in der Tageszeitung DIE WELT dafür ausgesprochen, das Glühlampenverbot in der EU wieder abzuschaffen oder zumindest auszusetzen. Die vorgeschriebenen Energiesparlampen seien "Sondermüll als Lichtquelle". | Den ganzen Artikel finden Sie auch bei DIE WELT im Internet. | Berichtet hat darüber hinaus auch Spiegel Online.
Glühbirnenverbot: Oettinger ist zuständig
22.12.2010 | Zu Forderungen, das Verbot der klassischen Glühlampe aufzuheben, sagt Holger Krahmer, umweltpolitischer Sprecher der FDP im EP: | „Das Glühbirnenverbot kann aufgehoben werden. Zuständig ist Kommissar Oettinger. Er ist für die Umsetzung der Ökodesign-Richtlinie verantwortlich. Genügend Argumente hätte er, denn in den zwei Jahren seit die Glühbirne per Verwaltungsakt der Kommission verboten wurde, liegen ausreichend Studien vor, die die Gefahren für die Gesundheit durch Quecksilber in Energiesparlampen bestätigen. Das giftige Quecksilber in Energiesparlampen ist beim Verbot der Glühbirne nicht beachtet
Leichte Nutzfahrzeuge - Streit um das letzte Gramm CO2
20.12.2010 | Der Kohlendioxidausstoß bei leichten Nutzfahrzeugen wird ab 2020 auf 147 Gramm pro Kilometer begrenzt. Die EU-Umweltminister billigten heute die entsprechende Einigung zwischen Rat und Parlament. | Die EU-Kommission hatte zunächst 135 Gramm Kohlendioxid pro Kilometer vorgeschlagen. Verglichen mit dem Flottendurchschnitt des Jahres 2008 von 202 Gramm pro Kilometer hätte sich daraus eine Minderungsverpflichtung bis zum Jahr 2020 von 33,5 Prozent ergeben.
„Man muss kein Autoexperte sein um zu erkennen, dass eine Verbrauchsminderung von über 30 Prozent innerhalb eines Produktzyklus
Wirksamer Schutz vor Arzneimittelfälschungen
20.12.2010 | Sicherheitsmerkmale, die die Fälschung von Medikamenten erschweren sollen, werden gesetzlich vorgeschrieben. Vorgesehen sind fälschungssichere Kennzeichnungen, zum Beispiel Hologramme oder Kennzeichnungen, die eine individuelle Identifikation erlauben, zum Beispiel durch Serialisierung. | „Das Ergebnis leistet einen sinnvollen Beitrag zur Patientensicherheit. Das hohe Sicherheitsniveau von Arzneimitteln in Europa ist ein gutes Beispiel sinnvoller EU-Gesetzgebung, von der kaum jemand etwas merkt. Es wird nun durch diese Richtlinie ergänzt,“ urteilt Holger Krahmer, gesundheitspolitischer Sprecher der FDP im Europäischen Parlament und Berichterstatter für die liberale Fraktion.
Energieeffizienz ist schlafender Riese für Energieversorgung
15.12.2010 | „Energieeffizienz ist der schlafende Riese, um nachhaltig unsere Energieversorgung sicherzustellen“, erklärt Jorgo Chatzimarkakis heute anlässlich der Abstimmung über den Aktionsplan für mehr Energieeffizienz. „Hetzkampagnen à la Anti-Glühbirne bringen uns aber nicht weiter.“
„Die Pläne von EU-Kommissar Oettinger gehen in die richtige Richtung. Es ist richtig, nicht ideologisch, sondern technikneutral an die Frage heranzugehen, wie wir bis 2020 in wesentlichem Ausmaß mehr Energieeffizienz schaffen können. Energieeffizienz ist der schlafende Riese, um eine nachhaltigere Energieversorgung zu erreichen. Vor Hetzkampagnen à la
Keine Hetzkampagnen gegen Glühbirnen
14.12.2010 | Glühbirnenverbote führen zu nichts; Energieeffzienz als neue Ressource gilt es aufzubauten - das forderte Jorgo Chatzimarkakis im Dezember 2010 im Europäischen Parlament. | Chatzimarkakis sagte: "Energieeffizienz - das war immer die größte Ressource, die uns angeboten wurde, das ist der schlummernde Riese, hier steckt das Riesenpotenzial für die europäische Energiewirtschaft. Das ist alles wahr, und das Schöne dabei ist, es ist so unideologisch. Man kann vor allem technologieneutral an die Sache herangehen (...) Ich warne aber vor Hetzkampagnen, wie



