Gruppe der FDP im Europäischen ParlamentAllianz der Liberalen und Demokraten für Europa

Umwelt | Klima | Energie

Der Entwurf eines Beschlusses, der morgen (Mittwoch) zur Diskussion und Verabschiedung den Staats- und Regierungsschefs der EU vorgelegt wird, kündigt einen Kurswechsel in der Energie- und Klimapolitik an. Vor dem Hintergrund der Anstrengungen der EU zur Förderung von Wachstum, Beschäftigung und Wettbewerbsfähigkeit rückt die Energieversorgung zu bezahlbaren und wettbewerbsfähigen Preisen in den Vordergrund. Holger Krahmer, umweltpolitischer Sprecher der FDP im EP begrüßt den Entwurf:

“Der Entwurf für die Schlussfolgerungen zur Energie- und Klimapolitik des EU-Ratsgipfels von dieser Woche sind von neuem Realismus geprägt. Erstmals werden die steigenden Energiekosten und die schwindende Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Wirtschaft höher gewichtet, als offensichtlich nicht durchsetzbare globale Klimaschutzambitionen.

Die wirtschaftlichen und sozialen Konsequenzen der kollektiven Klimahysterie können nicht länger ignoriert werden, das gestehen die Regierungen der EU-Mitgliedstaaten in diesem Papier ein. Es ist richtig, heimischen Energieträgern wie Gas und Kohle mehr Aufmerksamkeit zu widmen. Denn nur durch sie ist eine kostengünstige und verlässliche Energieversorgung sicherzustellen.

Auch bei der Diskussion über künftige Klimaziele zieht Realismus ein. CO2-Minderungen sind nur im Rahmen von internationalen Abkommen sinnvoll. Europas Vorreiterrolle wird aber in der Welt nicht anerkannt.
Schon der Gipfel von Kopenhagen im Jahr 2009, spätestens der von Doha haben gezeigt, dass ein Folgeabkommen zu Kyoto unerreichbar geworden ist.

Es ist höchste Zeit, die sozialen und wirtschaftlichen Folgen einer über das Ziel hinaus geschossenen Klimapolitik einer kritischen Prüfung zu unterziehen. Die EU-Staats- und Regierungschefs haben spät, aber nicht zu spät, damit begonnen.”

KRAHMER: Umweltausschuss fordert Geschwindigkeitsbegrenzer für leichte Nutzfahrzeuge

07.05.2013 | Der Umweltausschuss des Europäischen Parlaments hat heute den Einbau von elektronischen Geschwindigkeitsbegrenzern in leichte Nutzfahrzeuge gefordert, die bei einer Geschwindigkeit von 120 km/h abregeln sollen. Die Forderung wurde im Rahmen der Abstimmung des Berichts zur Verordnung über CO2-Emissionen von leichten Nutzfahrzeugen verabschiedet. Holger Krahmer, Berichterstatter des Europäischen Parlaments kritisiert die Entscheidung scharf: "Gesetze zur Minderung des Treibstoffverbrauchs von Fahrzeugen sind nicht dazu da, die Fahrer zu bevormunden. Es ist nicht die Aufgabe der EU, Haltern von Nutzfahrzeugen vorzuschreiben, dass
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KRAHMER zu CO2-Vorgaben für PKW: Neue Ziele haben in der Debatte nichts zu suchen

23.04.2013 | Der Umweltausschuss des Europäischen Parlaments wird morgen Vorgaben für die CO2-Emmissionen von PKW für das Jahr 2025 verabschieden. Der politische Kompromiss, der von allen großen Fraktionen getragen und damit aller Wahrscheinlichkeit nach angenommen werden wird, sieht eine nicht verbindliche Zielvorgabe von 68 bis 78 g CO2 pro Kilometer für Personenkraftwagen vor. | Holger KRAHMER, umweltpolitischer Sprecher der FDP im Europäischen Parlament kritisiert die Entscheidung: "Die hier debattierte Verordnung sollte eigentlich die Machbarkeit der geltenden CO2-Ziele für PKW für das Jahr
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KRAHMER über prioritäre Stoffe im Bereich der Wasserpolitik: Ein vernünftiger Kompromiss

17.04.2013 | Das Europäische Parlament und der Rat haben sich informell auf einen Kompromiss zur Richtlinie über prioritäre Stoffe im Bereich der Wasserpolitik geeinigt. Die Konzentration von einigen Wirkstoffen im Wasser, wie Verhütungs- oder Schmerzmittel, soll künftig überprüft werden. Dazu Holger KRAHMER, Berichterstatter für die liberale Fraktion des Europäischen Parlaments (ALDE): "Sogar eine Studie der WHO belegt, dass es keine für den Menschen bedrohlichen Konzentrationen von Pharmazeutika in Trinkwasser gibt. Deshalb müssen diese auch nicht in eine Prioritätenliste eingestuft werden. Es ist
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KRAHMER: Backloading zurückgewiesen – ETS durch punktuelle Eingriffe nicht zu retten

16.04.2013 | Das Europäische Parlament hat den Vorschlag der Europäischen Kommission für eine Verknappung der Zertifikate im Emissionshandelssystem (ETS) abgelehnt. Die Kommission hatte sich von dem ‘Backloading’ genannten Eingriff ein Ansteigen des Preises für Zertifikate versprochen. | Holger Krahmer, umweltpolitischer Sprecher der FDP im EP, begrüßt die Entscheidung: „Der Emissionshandel ist ein von Politikern künstlich geschaffener Markt. Wahrscheinlich ist das der Grund warum er nicht funktioniert. Der Versuch das System durch punktuelle Eingriffe zu retten, ist aussichtslos. Nebenbei wird in Brüssel das
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KRAHMER zu ‘Stop the clock’: Auch die Schweiz ist ein Drittstaat

26.03.2013 | Der Umweltausschuss des Europäischen Parlaments hat heute formal die Einigung zwischen Rat und Parlament zum Aussetzen der Einbeziehung von Fluggesellschaften in den EU-Emissionshandel für ein Jahr ('Stop the clock') bestätigt. | Holger KRAHMER, umweltpolitischer Sprecher der FDP im EP: "Wir sind zwar vor dem Druck der Drittstaaten zurückgewichen, beziehen aber die Schweiz dennoch mit ein. Wir statuieren hier ein gefährliches Exempel. Es ist politisch und diplomatisch nicht akzeptabel, den Schweizern gegen deren Willen diese Gesetzgebung aufzuzwingen. Was die EU hier
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KRAHMER zu Stop-the-clock: Richtiger Ansatz, nicht zu Ende gedacht

26.02.2013 | Der Umweltausschuss des Europäischen Parlaments hat heute den Vorschlag der EU-Kommission bestätigt, die Einbeziehung von Fluggesellschaften in den EU-Emissionshandel für ein Jahr auszusetzen (‚Stop the clock’). | „Richtiger Ansatz, nicht zu Ende gedacht - es wäre konsequenter, das System für einen angemessen Zeitraum komplett auszusetzen, auch innerhalb der EU, um auf das Ergebnis der Verhandlungen in der ICAO angemessen reagieren zu können“, sagt Holger KRAHMER, umweltpolitischer Sprecher der FDP im EP: „Der Aufschub ist geeignet um Zeit zu gewinnen, mehr
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KRAHMER: Emissionshandel durch punktuelle Eingriffe nicht zu retten

19.02.2013 | Der Umweltausschuss des Europäischen Parlaments hat heute mehrheitlich das Mandat der Europäischen Kommission bestätigt, in den Zeitplan und das Volumen der Versteigerung von Zertifikaten im Rahmen des Emissionshandels einzugreifen. Die Zurückweisung des entsprechenden Kommissionsvorschlags fand keine Mehrheit. | Holger KRAHMER, umweltpolitischer Sprecher der FDP im Europäischen Parlament kritisiert die Entscheidung: "Der Emissionshandel ist ein künstlich geschaffener Markt und wegen der vielen Funktionen, die das System gleichzeitig erfüllen soll, so bürokratisch überladen, dass er nicht funktioniert. Die Senkung der Emissionen hat
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KRAHMER: Eindeutig und richtig – EP lehnt ‘Backloading’ ab

24.01.2013 | Der Industrieausschuss des Europäischen Parlaments hat den Vorschlag der Kommission zu ‚Klarstellung der Bestimmungen über den zeitlichen Ablauf von Versteigerungen von Treibhausgasemissionszertifikaten’ zurückgewiesen. Die Abgeordneten stimmten mit einer deutlichen Mehrheit von 41 zu 18 Stimmen für die entsprechenden Anträge. | Holger KRAHMER, der umweltpolitische Sprecher der FDP im EP, begrüßt die Entscheidung: „Eine deutliche Mehrheit der Abgeordneten hat gegen den Kommissionsvorschlag gestimmt. Dies ist dürfte ein Hinweis auf die zu erwartenden Ergebnisse im Umweltausschuss und dem Plenum sein. Die Entscheidung ist
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KRAHMER: Mehr Industrie statt mehr Zielvorgaben

10.10.2012 | Zur heute vorgestellten Mitteilung der Europäischen Kommission zur Industriepolitik, sagt Holger Krahmer, industriepolitischer Sprecher der FDP im EP: | „20 Prozent industrielle Wertschöpfung im Jahr 2020 – das klingt gut, aber die Vorschläge zur Umsetzung sind zu zaghaft. | Die Europäische Kommission sollte nicht immer neue Zielvorgaben erfinden, die einander noch dazu widersprechen. Industrielle Wertschöpfung lässt sich unter den geltenden Zielen für erneuerbare Energien und Klimaschutz kaum steigern – eher im Gegenteil. Zumal wir gegenwärtig über eine künstliche Verteuerung der
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