REIMERS: Kommission will Zahlungen an deutsche Bauern kürzen
18.11.2010 | „Geht es nach den Ideen der Kommission müssen sich deutsche Landwirte auf eine deutliche Kürzung der Direktzahlungen einstellen: Der Agrarhaushalt ist generell von Kürzung bedroht und national bislang unterschiedlich hohe Direktzahlungen sollen angeglichen und gekürzt werden – beides geht zu Lasten deutscher Landwirte“, urteilt Britta Reimers, agrarpolitische Sprecherin der FDP im Europäischen Parlament, vor der Vorstellung der Mitteilung der Kommission zur Zukunft der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) bis 2020. | „EU-weit gelten die gleichen hohen Standards für Landwirte, Betriebskosten sind aber
Politik muss Landwirte als Unternehmer anerkennen
17.11.2010 | „Einen starken Haushalt, weniger Bürokratie und eine marktwirtschaftlich tragfähige Agrarpolitik“, fordert Britta Reimers, agrarpolitische Sprecherin der FDP im Europäischen Parlament vor der morgigen Präsentation der Kommissions-Mitteilung zur Zukunft der Gemeinsamen Agrarpolitik nach 2013.
„Ich erwarte von der Kommission konkrete Vorschläge, wie Bürokratie abgebaut, Effizienz verbessert und Wettbewerbsfähigkeit in der Europäischen Landwirtschaft gesteigert werden können.
Diese Probleme muss die Kommission lösen: Die Entkoppelung der Agrarzahlungen von der Produktionsmenge muss in allen Mitgliedstaaten endlich umgesetzt werden. Cross-Compliance Vorschriften müssen vereinfacht und die Agrarpolitik auf
Eingriffe in die Viehwirtschaft sind Flickschusterei
11.11.2010 | Eine Kontrolle der Getreidepreise hat das Europäische Parlament heute in einem Entschließungsantrag zur Viehwirtschaft gefordert. Über ‚Marktsteuerungsmechanismen’ soll die Europäische Kommission Preisschwankungen und Spekulation auf Agrarrohstoffe beschränken. Britta Reimers, agrarpolitische Sprecherin der FDP im Europäischen Parlament kritisiert die Forderung: | „Diese Markteingriffe sind agrarpolitische Flickschusterei. Wir müssen die Ursachen für die Preisschwankungen bei Agrarrohstoffen angehen, also die Regulierung der Finanzmärkte stärken, an denen diese gehandelt werden. | Um die Versorgung der europäischen Viehwirtschaft mit Futtermitteln sicherzustellen, müssen Landwirte von bürokratischen
Transparenz ist gut, aber nicht um jeden Preis
09.11.2010 | Britta Reimers, agrarpolitische Sprecherin der FDP im Europäischen Parlament zum Urteil des Europäischen Gerichtshof (EuGH), dass die personengenaue Veröffentlichung von EU-Agrarbeihilfen verbietet: | „Mit seinem heutigen Urteil unterstreicht der Europäische Gerichtshof den Stellenwert des Datenschutzes in der Europäischen Union.
Jeder Steuerzahler hat ein Anrecht darauf zu wissen, was mit seinen Abgaben passiert. Deswegen ist der transparente Umgang mit Steuergeldern besonders wichtig. Dies darf aber nicht dazu führen, dass personenbezogene Daten und damit die finanzielle Situation von einzelnen Landwirten öffentlich zur
Milch-Paket der Kommission muss Marktausrichtung der Milchwirtschaft fortsetzen
28.10.2010 | Zu den bevorstehenden Legislativvorschlägen der Europäischen Kommission zum Milchmarkt fordert Britta Reimers, agrarpolitische Sprecherin der FDP im EP und Schattenberichterstatterin der ALDE für den anstehenden Bericht des Agrarausschusses: „Die Europäische Kommission muss an der Marktausrichtung des europäischen Milchsektors konsequent festhalten, an dem beschlossenen Ausstieg aus dem Quotensystem nicht mehr rütteln und Marktinterventionen auf ein minimales Sicherheitsnetz beschränken.“
„Die Vorschläge der Kommission zur Verhandlungsmacht der Erzeuger, zu Vertragsbeziehungen, Branchenorganisationen und zur Transparenz des Milchmarktes darf die unternehmerische Freiheit und die Wettbewerbsfähigkeit der
Bessere Forschung und Statistiken, um Bienensterblichkeit zu senken
27.10.2010 | „Aussagekräftigere Statistiken, die Förderung junger Imker, einen Aktionsplan zur Bekämpfung der Bienensterblichkeit und die Aufnahme von Bienenkrankheiten in die Europäische Veterinärpolitik sind ein klarer Auftrag an die Europäische Kommission“, begrüßte Britta Reimers, agrarpolitische Sprecherin der FDP im EP den heute vom Agrarausschuss des Europäischen Parlaments verabschiedeten Entschließungsantrag über die Lage der Bienenzucht in Europa:
„Bienen haben eine zentrale Bedeutung für die Pflanzenbestäubung und die Artenvielfalt unserer Natur. Das Problem der Bienensterblichkeit ist in aller Munde, doch helfen emotionale Diskussionen den
Künftigen Agrarhaushalt ohne Scheuklappen diskutieren
29.09.2010 | Die Abwehrhaltung, die die EU-Landwirtschaftsminister bei ihrer Ratssitzung gegenüber Vorschlägen zur Reform der Agrarpolitik eingenommen haben, kritisiert Alexander Alvaro, stellvertretender Vorsitzender des Haushaltsausschusses des Europäischen Parlaments: „Die Landwirtschaftsminister fordern reinen Bestandsschutz. Dabei ist die Diskussion über eine grundlegende Reform des mit Abstand größten Postens des EU-Budgets bereits in vollem Gange und sollte nicht von vorneherein mit Scheuklappen geführt werden. Künftige Prioritäten der EU-Landwirtschaftspolitik werden wir offen verhandeln müssen.“ | Das Europäische Parlament hat im Zuge einer Reform der gemeinsamen Agrarpolitik
Gleiche Wettbewerbsbedingungen für Landwirte, Verarbeiter und Handel gefordert
07.09.2010 | „Ein Griff in die Mottenkiste veralteter Agrarpolitik“, kritisiert Britta Reimers, agrarpolitische Sprecherin der FDP im EP den Initiativbericht über die Funktionsweise der Lebensmittelkette, den das Europäische Parlament heute angenommen hat. | „Die Gewinnverteilung in der Lebensmittelkette ist aus dem Gleichgewicht geraten - meist zu Lasten der Landwirte. Dies ist die richtige Schlussfolgerung im vorliegenden Berichts. Die Lösungsvorschläge sind jedoch gespickt mit planwirtschaftlichen Forderungen von Preissteuerung und Sonderkonditionen für Erzeugergemeinschaften bis hin zur öffentlichen Diskreditierung erfolgreicher Unternehmen – ein Weg, der
GVO: Flickenteppich besser als gar kein Teppich
13.07.2010 | Die EU-Kommission gibt die Zulassungsverantwortung für gentechnisch veränderte Kulturen an die Mitgliedsstaaten zurück. Holger Krahmer, umweltpolitischer Sprecher der FDP im Europäischen Parlament ist die Entscheidung nicht mutig genug:
„Der heute vorgestellte Plan der EU-Kommission kann helfen, Europa aus der Angstarre gegenüber der Gentechnik herauszuführen. Die Entscheidung ist aber nicht richtungsweisend, sondern zeigt ein Dilemma auf, in dem sich die gesamte Umweltpolitik der EU inzwischen befindet: Unüberwindbare Interessenunterschiede zwischen den Mitgliedsstaaten führen in Brüssel zu Entscheidungsunfähigkeit. Ergebnis wird ein Flickenteppich sein,
Kommissionsvorschlag zu GVO-Anbau gefährdet Binnenmarkt
13.07.2010 | Die Europäische Kommission will EU-Ländern die Entscheidung überlassen, gentechnisch veränderte Nutzpflanzen anzubauen und Regelungen zur Koexistenz von gentechnisch veränderten und unveränderten Pflanzen selber zu treffen. | Britta Reimers, agrarpolitische Sprecherin der FDP im EP kritisiert die Entscheidung: „Mit ihrem heutigen Vorschlag zum GVO-Anbau gefährdet die Europäische Kommission den einheitlichen Binnenmarkt und nimmt ein Europa der verschiedenen Geschwindigkeiten in der Landwirtschaft billigend in Kauf. Das ist mit den Prinzipien der Gemeinsamen Agrarpolitik nicht vereinbar. | Ich begrüße ausdrücklich, dass die Entscheidung



