Fangquotenkompromiss – Fischkutter können auslaufen
16.12.2009 | Die Agrarminister der EU einigen sich nur auf vorläufige Fischfangquoten, mit Norwegen wurde die EU nicht handelseinig. „Gut dass es eine vorläufige Einigung gibt“, sagt Britta Reimers, fischereipolitische Sprecherin der FDP im EP, „die Fischer können auch im neuen Jahr ihrer Arbeit nachgehen.“ | „Mit dieser Einigung wissen die Fischer vorerst woran sie sind. Mit den vereinbarten Quoten sind sicherlich nicht alle Partner zufrieden, aber es ist ein notwendiger Kompromiss zwischen Nutzung und Schutz der Bestände. Die Kommission muss jedoch
Proteste deutscher Krabbenfischer ernst nehmen
26.11.2009 | In einem Grünbuch stellt die EU-Kommission ihre Ziele für eine Reform der gemeinsamen Fischereipolitik im Norddeutschen Büsum vor. Besonders die norddeutschen Krabbenfischer befürchten teure bürokratische Auflagen und entzünden heute, aus Protest gegen das Grünbuch in Büsum, Mahnfeuer.
Britta Reimers, fischereipolitische Sprecherin der FDP im Europäischen Parlament sagt: „In der jetzigen Form beinhaltet das Grünbuch eine Benachteiligung kleinerer Fischereien. Krabbenfischer sind nicht von europäischen Fischfangquoten betroffen. Deswegen müssen sie auch nicht die gleichen Auflagen erfüllen wie die industrielle Hochseefischerei, da ihnen
EP verspielt Einfluss auf EU-Milchpolitik
22.10.2009 | Das Europäische Parlament (EP) hat heute einem Eilantrag der Europäischen Kommission stattgegeben, durch den diese auf unbestimmte Dauer das Recht erhält, in den Milchmarkt einzugreifen, etwa durch Stützungskäufe. | Britta Reimers warnt vor Rückschritten bei der begonnenen Reform des Milchmarkts: „Das ist der Freifahrtschein für die Kommission! Gerade jetzt wo das Parlament durch den Lissabonner Vertrag das Recht zur Mitbestimmung in der Agrarpolitik erhalten wird, gibt es kurz vorher noch einen Teil seiner Kompetenzen in diesem Bereich an die Kommission
Mehr Markt im Milchhandel
18.10.2009 | Ein Ende der Planwirtschaft im Milchmarkt fordert der Radiosender 'Deutschlandfunk' am 18. Oktober und zitiert Britta Reimers: " … In Großbritannien, in den Niederlanden, in Dänemark und Schweden fordert die Mehrheit der Landwirte längst das Ende der Quote, und auch in Deutschland gibt es viele Milchbauern, die dem lautstarken Verband der Milchbauern leise widersprechen. Zum Beispiel Britta Reimers: | 'Weil ich selber als praktizierende Landwirtin gesehen habe, wie die Quote uns als Unternehmer einengt und in einen Plan reinzwängt, den
Weitsichtige Agrarpolitik statt kurzatmigem Aktionismus
17.09.2009 | Trotz der Proteste einiger Bauern fordert Britta Reimers, agrarpolitische Sprecherin der FDP im EP und selbst Landwirtin, das langfristige Ziel einer marktorientierten Agrarpolitik nicht aus den Augen zu verlieren: | "Landwirte leiden, auch wegen der Wirtschaftskrise unter einem historisch niedrigen Milchpreis. Unter anderem durch kurzfristiges Aufkaufen von Milch durch die Kommission ist es gelungen, ein weiteres Absinken der Milchpreise zu verhindern. Der Markt scheint sich zu entspannen.
Als Milchbäuerin kann ich vor weiteren Eingriffen in den Markt, wie sie
FDP-Abgeordnete setzen sich für die Landwirtschaft ein
15.09.2009 | Die beiden EU-Abgeordneten der FDP Britta Reimers und Nadja Hirsch sind schockiert über den körperlichen Angriff des Abgeordneten Alois Karl (CSU) auf eine Landwirtin. Reimers, selbst Landwirtin und FDP-Vertreterin im Agrarausschuss spricht von einem unverantwortlichen Verhalten. Die bayerische Abgeordnete Nadja Hirsch hinterfragt die Politikfähigkeit der CSU in Bayern und kritisiert: "Noch gestern hatte sich die CSU als Retterin der Landwirte profilieren wollen." | Die FDP setzt auf neue Konzepte in der Landwirtschaft und unterstützt die bayerischen Bauern hierbei, um die
CSU verabschiedet sich vom Tierschutz
20.08.2009 | Zur Forderung der CSU-Abgeordneten Marlene Mortler, wonach die EU-Kommission die Kälberanbindung wieder zulassen solle, erklärt das Mitglied mit Agrarausschuss des Europäischen Parlaments, die FDP-Europaabgeordnete Britta Reimers: | "Mich entsetzt, dass sich die CSU vom Tierschutz bei der Rindtierhaltung verabschiedet. Denn nicht anders ist die Forderung der CSU-Abgeordneten Mortler zu werten, die Anbindung von Kälbern wieder zu erlauben. | Die Kälberhalteverordnung gilt seit über zehn Jahren für alle Landwirte gleichermaßen und ist längst Bestandteil der guten fachlichen Praxis. Die Bemühungen der
Klare Kennzeichnung von Klonfleisch und Klonmilch ist notwendig
23.06.2009 | Die EU-Agrarminister haben gestern mit der Stimme der deutschen Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) die Zulassung von Fleisch und Milch der Nachkommen geklonter Tiere beschlossen. Dazu soll die EU-Verordnung für neuartige Lebensmittel geändert werden, so dass Produkte vor einer Zulassung geprüft werden. | Als FDP forderen wir die Bundesregierung und die EU-Kommission nachdrücklich auf, eine klare und eindeutige Kennzeichnung von Fleisch und Milch geklonter Tiere sicherzustellen. Diese Transparenz für Verbraucherinnen und Verbraucher ist zwingend notwendig. Die bisherigen Ergebnisse von Klonversuchen vor
Transparenz bei Agrarsubventionen ist notwendig
17.06.2009 | Die Bundesregierung hat am Mittwoch erstmals eine Liste von Agrar-Subventionsempfängern in Deutschland veröffentlicht. Der Europaabgeordnete Jorgo Chatzimarkakis begrüßt die Offenlegung. "Transparenz ist notwendig. Die europäischen Steuerzahler haben ein Recht darauf zu erfahren, wohin ihre Steuergelder gehen", so Chatzimarkakis. Er hatte eine Offenlegung der Subventionszahlungen gegen die Bedenken der Bundesregierung durchgesetzt. Bedenklich sei aus seiner Sicht, "dass sich Bayern weigert, Namen von Empfängern zu veröffentlichen". Damit riskiere das Bundesland ein Vertragsverletzungsverfahren." | Die größten Zahlungen erhielten demnach große Agrarbetriebe in Deutschland.
Pflanzenschutzmittel-Verbote gefährden die Landwirtschaft
05.11.2008 | Das Ergebnis der heutigen Abstimmung im Umweltausschuss zum Pflanzenschutzpaket kritisieren die FDP-Europapolitiker Holger KRAHMER und Willem SCHUTH. | "Es werden bündelweise Wirkstoffe verboten, allein wegen abstrakter Gefährlichkeit.
Dieser Ansatz ignoriert das tatsächliche Risiko beim Einsatz auf dem Feld. Dabei sollte dieses Risiko das Kriterium zur Beurteilung der Pflanzenschutzmittel sein. Mit einer pauschalen Reduzierung der Pflanzenschutzmittel ruiniert die EU ihre Landwirte und trägt dazu bei, dass die Lebensmittelpreise weiter steigen.
Das Ergebnis wären nicht gesunde Lebensmittel, sondern dass sie aus Regionen importiert werden,



