Gruppe der FDP im Europäischen ParlamentAllianz

Landwirtschaft | Fischerei

In den vergangenen Jahren und Jahrzehnten sind notwendige Investitionen in die Landwirtschaft unterblieben und Reformen hin zu leistungsfähigen und unternehmerischen Betrieben nicht energisch genug angegangen wurden. Landwirtschaft ist elementar für die zukünftige Nahrungsmittel- und Energieversorgung in der Welt.

Liberale Grundprinzipien für eine zukunftsweisende europäische Agrarwirtschaft orientieren sich am Leitbild des unternehmerischen, eigenverantwortlichen Landwirts. Die Potentiale des kompletten Spektrums von moderner „Hightech-Landwirtschaft“ bis zum ökologischen Landbau müssen genutzt werden. Gesetzliche Regulierungen dürfen nicht die Land- und Forstwirtschaft belasten, sondern müssen verhältnismäßig sein und sie im Wettbewerb stärken.

Die illegale Fischerei muss wirksam bekämpft werden. Zugleich sollte auch bei der Ausgestaltung der EU-Fischereiabkommen die nachhaltige Fischerei stärker berücksichtigt werden. Zusätzlich muss die Industriefischerei durch die Ausweisung von Vorrang- und Ausschlussgebieten eingedämmt werden.

Verschwendung von Lebensmitteln bekämpfen

19.01.2012 | Statistisch wirft jeder Europäer 100 Kilogramm Lebensmittel pro Jahr in den Müll. Diese Lebensmittelverschwendung soll jetzt verringert werden, hat das Europäische Parlament heute in einer Resolution gefordert. Britta Reimers, agrarpolitische Sprecherin der FDP im EP: | “Lebensmittel auf den Müll zu werfen, ist nicht zu rechtfertigen. Zumindest sollten weggeworfene Lebensmittel zu Kompost verarbeitet werden, der als natürlicher Dünger dient und den Boden optimiert. Das erreichen wir über Abfalltrennung, -sammlung und Verwertung. Weit besser wäre es natürlich, mit unseren Lebensmitteln
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SPIEGEL ONLINE: Technologische Neuerung nicht immer nur als Bedrohung wahrnehmen

17.01.2012 | SPIEGEL ONLINE berichtet über die Einstellung des europäischen Biotechnologie-Geschäfts des Chemiekonzern BASF zugunsten von Standorten in Amerika und Asien. Zitiert wird Britta Reimers, agrarpolitische Sprecherin der FDP im EP: | "Die FDP-Europaparlamentarierin Britta Reimers kritisierte: 'Die europäische Angewohnheit, technologische Neuerungen nicht als Chance, sondern hauptsächlich als Bedrohung wahrzunehmen, rächt sich.'" | Den ganzen Beitrag lesen Sie bei SPIEGEL ONLINE.
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Entscheidungsunfähigkeit der EU beim Thema Biotechnologie gefährdet Wissenschaftsstandort Europa

16.01.2012 | Entscheidungsunfähigkeit der EU beim Thema Biotechnologie gefährdet Wissenschaftsstandort Europa | Der Chemiekonzern BASF will seine auf Pflanzenbiotechnologie spezialisierte Tochtergesellschaft BASF Plant Science von Deutschland in die USA verlegen. Britta Reimers, agrarpolitische Sprecherin der FDP im Europäischen Parlament, bedauert die Entscheidung: | „Die weitgehende Abwanderung der Pflanzentechnologie-Sparte der BASF aus Europa ist ein weiteres trauriges Kapitel in der Geschichte des Verfalls des Wissenschaftsstandortes Europa. Die europäische Angewohnheit, technologische Neuerungen nicht als Chance, sondern hauptsächlich als Bedrohung wahrzunehmen, rächt sich. Gerade in
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FDP begrüßt Aigners ‘Nein’ zu Exportsubventionen

05.12.2011 | Bundesministerin Aigner fordert, dass die EU-Länder ihre Subventionen für Agrarexporte komplett abschaffen. Dazu erklären die Sprecherin für Agrarpolitik der FDP im Europaparlament Britta Reimers und die agrarpolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion Christel Happach-Kasan: | „Exportsubventionen sind ein Mittel antiker Agrarpolitik aus Zeiten des Überschusses. Exportsubventionen sind in Zeiten der Angebotsverknappung irrelevant für den Absatz hochqualitativer Agrarprodukte. Es ist gut, dass Bundesministerin Aigner diese Forderung nun mit Nachdruck auf europäischer Ebene vorantreiben will und damit auf die Linie der liberalen Agrarpolitik einschwenkt.
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Antibiotika müssen verantwortungsvoll verwendet werden

28.10.2011 | Das Europäische Parlament fordert in einer Resolution, den Einsatz von Antibiotika in der Tierzucht pauschal zu verringern. Britta Reimers, agrarpolitische Sprecherin der FDP im Europäischen Parlament sagt: | „Antibiotika müssen verantwortungsvoll verwendet werden – in der Tier- wie in der Humanmedizin. Die Entscheidung über den Einsatz muss der Arzt treffen, ein pauschales Verbot ist nicht sinnvoll. Kann eine Behandlung aus gesetzlichen Gründen nicht erfolgen, müsste das Tier im schlimmsten Fall leiden oder getötet werden. | Sogenannte multiresistente Krankheitserreger, die gegen
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GAP: Umweltschutz nicht gegen Landwirtschaft ausspielen

12.10.2011 | Zu den Vorschlägen der EU-Kommission zur Gemeinsamen Agrarpolitik sagt Britta Reimers, agrarpolitische Sprecherin der FDP im EP: | „Es ist weiterhin eine Koppelung von Umweltschutzleistungen an die Direktzahlungen vorgesehen. Das ist nicht sinnvoll. Der Landwirt muss die Wahl haben, mit Umweltschutz einen vergleichbaren Deckungsbeitrag erzielen zu können, wie mit der Nahrungsmittel- und Energieerzeugung. Werden mehr Umweltschutzmaßnahmen gewünscht, müssen diese mit Erlösen für die Landwirte vergütet werden, die mit Markterlösen vergleichbar sind.“ | Die EU-Kommission schlägt eine degressive Reduzierung der
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Bedürftigenhilfe gehört in die nationale Sozialpolitik

28.09.2011 | Nach der heutigen Debatte im Europäischen Parlament über das Programm ‘Food for Free’, spricht sich Britta Reimers, agrarpolitische Sprecherin der FDP im EP, gegen den Zukauf von Lebensmitteln am Markt mit EU-Mitteln aus: | „Die Situation der Bedürftigen muss langfristig verbessert werden. Es reicht nicht Lebensmittel zu verteilen, damit verdeckt man die Probleme nur, anstatt sie zu lösen. | Diese Programme müssen auf nationaler Ebene durchgeführt werden und nicht auf europäischer Ebene. Auf nationaler Ebene können diese effizienter und
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Honigurteil zeigt, dass Toleranzschwellen nötig sind

07.09.2011 | Die Entscheidung des Europäischen Gerichtshofes zu Spuren von gentechnisch veränderten Pollen im Honig kritisiert Britta Reimers, agrarpolitische Sprecherin der FDP im EP: | „Das Urteil zeigt deutlich, dass sich die europäische Gesetzgebung in Detaillösungen und nicht umsetzbaren Null-Grenzwerten festfrisst. Wir brauchen so schnell wie möglich eine europaweit einheitliche grundsätzliche Regelung zum Umgang mit grüner Gentechnik – mit klaren Kennzeichen für genetisch veränderte Zutaten, einen praktikablen Grenzwert als Toleranzschwelle in Lebens- und Futtermitteln, sowie eine einheitliche Abstandsregelung. | In anderen
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Europa kommt an grüner Gentechnik sowieso nicht vorbei

05.07.2011 | Die Entscheidung des Europäischen Parlaments, binnenmarktweite Zulassungen von gentechnisch veränderten Organismen (GVO) zugunsten nationaler Anbauverbote einzuschränken, kritisiert Britta Reimers, agrarpolitische Sprecherin der FDP im EP: | „Die Entscheidung des Europäischen Parlaments löst kein Problem bei der Frage nach dem Einsatz von Gentechnik, sondern schafft nur neue. Nationale Sonderwege schwächen den europäischen Binnenmarkt und damit die Position der EU bei künftigen WTO-Verhandlungen. Große Produzenten von Futtermitteln für Landwirte, wie Brasilien, beliefern dann China, Europa zieht den kürzeren. Tatsächlich lässt sich das
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