CREUTZMANN: Europaparlament stimmt für niedrigere Preise bei Handygesprächen im Ausland – auch mobiles Internet wird günstiger
Günstiger aus dem Urlaub telefonieren, E-mails verschicken oder im Internet surfen – das Europäische Parlament hat dafür heute den Weg frei gemacht. So erhalten Verbraucher ab 1. Juli 2014 die Möglichkeit, einen Anbieter für Handygespräche im Ausland unabhängig von ihrem bestehenden Mobilfunkvertrag zu wählen. Mit dieser Entscheidung kurbeln die EU-Abgeordneten den Wettbewerb unter den Mobilfunkanbietern an. Noch besser: Bis Juli 2014 sinken auch die Preisobergrenzen weiter.
Jürgen CREUTZMANN, wirtschaftspolitischer Sprecher der FDP im Europäischen Parlament: “Mit der neuen Roaming-Verordnung erreichen wir zwei Ziele: Erstens werden die Verbraucher besser vor überzogenen Roaminggebühren geschützt. Zweitens schaffen wir einen attraktiven Markt für neue Anbieter. Dadurch fallen nach meiner Überzeugung die Preise weiter.” Das Ergebnis bei den Preisobergrenzen sei vernünftig, da zu niedrige Grenzen neue Marktteilnehmer abgeschreckt hätten.
Schon ab 1.7.2012 dürfen Roaminganrufe nur noch maximal 29 Cent pro Minute kosten und eine aus dem Ausland versandte SMS bis zu 9 Cent. Bis 2014 werden diese Grenzen auf 19 Cent, respektive 6 Cent weiter abgesenkt, was einer Ersparnis von rund 45% für die Verbraucher entspricht. Ein großer Durchbruch wurde zudem bei der Nutzung von mobilem Internet im Ausland erreicht: pro Megabyte dürfen die Anbieter ab diesem Sommer nur noch 70 Cent verlangen und ab 2014 sogar nur noch 20 Cent.



