Makroregion Ostsee besser entwickeln
Das Europäische Parlament hat heute eine verbesserte regionale Entwicklungspolitik für die Makroregion Ostsee gefordert.
Michael Theurer, regionalpolitischer Sprecher der FDP, unterstützt die Forderung: „Länder wie Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein haben von der Ostseeraumstrategie im Bereich Tourismus sehr profitiert. Auch im Umweltschutz ist eine internationale Zusammenarbeit geboten. Es gilt aber auch das große wirtschaftliche Potential der Region zu nutzen.“
Die Struktur- und Kohäsionspolitik kann dabei einen wichtigen Beitrag leisten, die vorhandenen Ungleichgewichte auszugleichen. Im Wirtschaftsraum Ostsee leben 60 Millionen Menschen. Trotz des Wegfalls der ehemaligen Blockgrenzen gibt es für die wirtschaftliche Zusammenarbeit der Region immer noch Hindernisse. Die staatliche und private Zusammenarbeit sollen diese überwinden helfen und somit die wirtschaftliche Entwicklung der Region unterstützen.
Die Ostseestrategie dient als Modell auch für andere Makroregionen, die vor ähnlichen Herausforderungen stehen, wie zum Beispiel die Donauregion. Zentrales Ziel der Donaustrategie ist es die Region von der Quelle im Schwarzwald bis zum Donaudelta am Schwarzen Meer als europäische Makroregion zu etablieren.



