Geschwindigkeitsbegrenzer helfen nicht beim Klimaschutz
In der Debatte um Geschwindigkeitsbegrenzer, wie in der Verordnung zur Reduktion von CO2-Emissionen bei leichten Nutzfahrzeugen vorgeschlagen, fordert Holger Krahmer, umweltpolitischer Sprecher der FDP im Europäischen Parlament eine klare Differenzierung:
„Geschwindigkeitsbegrenzer, die Sprinter und ähnliche Lieferwagen bei 120 Stundenkilometer abregeln, sind aus der Perspektive des Klimaschutzes und der CO2-Reduktion nicht brauchbar. Der Effekt einer technischen Abregelung ist nicht messbar, denn der Verbrauch hängt wesentlich vom Fahrverhalten ab. Unvernünftiges Fahren führt zu erhöhtem Spritverbrauch, egal ob über oder unter 120 Stundenkilometern. Ein Geschwindigkeitsbegrenzer ist nur Gängelung der Bürger im Namen des Klimaschutzes. Effektiver wäre die konsequente Schulung der Fahrer und Kontrollen auf der Straße, das würde sowohl das Problem des Spritverbrauches angehen, als auch für mehr Sicherheit im Verkehr sorgen.“



