Aufgeschoben ist nicht aufgehoben
Der EU-Ministerrat hat aufgrund der griechischen Vorbehalte die Entscheidung zur Eröffnung der Beitrittsverhandlungen mit der ehemaligen jugoslawischen Republik Mazedonien verschoben. Das Thema soll unter der spanischen Ratspräsidentschaft noch einmal auf die Agenda gesetzt werden. Jorgo Chatzimarkakis, FDP-Europaabgeordneter und Vorsitzender der Delegation für die Beziehungen zwischen der EU und der ehemaligen jugoslawischen Republik Mazedonien, sagte in Reaktion auf die Entscheidung:
“Die Vertagung sollte beiden Parteien Zeit gewähren, den Namenskonflikt konstruktiv zu lösen. Wichtig ist aber vor allem auch, dass das Momentum, das in den letzten beiden Monaten entstanden ist, weiterbestehen bleibt. Es wäre wünschenswert, wenn bis zum nächsten Ratsgipfel im März 2010 eine Lösung der Namenfrage gefunden würde, damit Skopje ein konkretes Datum für den Beginn der Beitrittsverhandlungen erhalten könnte.”



