Wir wollen eine wirkliche EU-Beitrittsperspektive für Skopje
Umweltschutz, innerer Frieden, Wirtschaftswachstum - das sind die Kernbereiche, in denen die ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien Fortschritte erzielen muss, wenn sie eine wirkliche Beitrittsperspektive haben möchte. Das machte der Vorsitzende der interparlamentarischen Delegation für die Beziehungen der EU zu ehemaligen jugoslawischen Republik Mazedonien, Jorgo Chatzimarkakis jetzt im Europäischen Parlament deutlich.
Hintergrund der Debatte ist ein Entschließungsantrag des slowenischen Abgeordneten Zoran Thaler, der jetzt im Ausschuss für auswärtige Angelegenheiten debattiert wurde. Chatzimarkakis sagte, dass für den Erhalt des Friedens und des Wohlfahrt im Balkanland und der Region die vollständige Implementierung des Ohrid Friedens-Vertrages wichtig sei. Hierbei komme es gerade auf Friedensbewahrung an. “Jegliche Art von Provokation und Propaganda ist zu unterlassen, um sowohl innerstattlich den Frieden zwischen den verschiedenen ethnischen Gruppen als auch regional die guten Beziehungen zu den Nachbarnländern zu gewährleisten. Schließlich erfordern dies ja auch die Kriterien des Beitrittskataloges.”
Chatzimarkakis machte auch auf die Bedeutung von Umweltthemen aufmerksam, gerade im Hinblick auf die auf die Verbesserung der Beziehungen zu Nachbarstaaten. “Seen und Flüsse, die mit den Nachbarn geteilt werden, bedürfen verschiedener Anstrengungen zur Erhaltung der Wasserqualität sowie eine besonders starke Zusammenarbeit mit den Nachbarn, um dieses wichtige Umweltziel zu erfüllen. Die ehemalige Jugoslawische Republik Mazedonien könnte in diesem Punkt eine führende Rolle übernehmen.” Hierbei seien gerade die EU-Umweltprogramme wichtig, die wichtige Unterstützung geben würden
Ein weiter bestehendes Hindernis ist der Namensstreit zwischen Skopje und Athen. “Wir wollen eine wirkliche Beitrittsperspektive für das Balkanland”, sagte Chatzimarkakis.” “Es ist höchste Zeit, diesen Konflikt aus der Welt zu schaffen indem eine einheitliche konstruktive Lösung zustande kommt. Die richtigen Voraussetzungen dafür sind auf beiden Seiten gegeben.”
Abschließend begrüßte Chatzimarkakis die vorgesehenen Visa-Erleichterungen. “Wenn wir Akzeptanz für den EU-Beitritt schaffen möchten, müssen den Menschen helfen. Visa-Erleichterungen sind der richtige Weg.”



