Chatzimarkakis zum Vorsitzenden des interparlamentarischen Delegation für die Beziehungen der EU zur ehemaligen jugoslawischen Republik Mazedonien gewählt
Bei der heutigen Abstimmung in Brüssel wurde der deutsche Europaabgeordnete Jorgo Chatzimarkakis zum Vorsitzenden des gemischten Parlamentarischen Ausschusses für die Beziehungen der EU zur ehemaligen jugoslawischen Republik Mazedonien gewählt.
Der Vorsitz dieser interparlamentarischen Delegation wurde bisher von griechische Abgeordneten der sozialdemokratischen bzw. der konservativen Fraktion im Europäischen Parlament ausgeübt. Mit Chatzimarkakis fällt das Dossier erstmals in liberale Hände.
Der Gemischte Parlamentarische Ausschuss befasst sich mit allen Aspekten der Beziehungen zwischen der EU und der ehemaligen jugoslawischen Republik Mazedonien, vor allem aber mit der Umsetzung des Stabilisierungs- und Assoziierungsabkommens. Im Ausschuss werden ebenfalls Probleme und politische Prioritäten diskutiert, sowie Empfehlungen an die EU-Institutionen ausgesprochen. Seit Dezember 2005 hat das Balkanland den Status eines EU-Beitrittskandidaten. Vor dem Hintergrund der Beitrittsperspektive ist die Arbeit des Ausschusses von besonderer politischen Bedeutung, denn sie wertet die Rolle des Europäischen Parlaments gegenüber Rat und Kommission auf.
Wandel durch Annäherung an die Werte der EU - das sind die Eckpunkte von Chatzimarkakis Programm als Delegationsvorsitzender. “Ich werde mich für nachhaltige Reformen in der ehemaligen jugoslawischen Republik Mazedonien, die Fortsetzung des Prozesses zur Visaliberalisierung, die Unterstützung beim Ausbau des Bildungssystems sowie die Förderung der demokratischen Transparenz engagieren”, so der Europaabgeordnete. Chatzimarkakis betonte auch, dass er die Fortschritte des Landes auf dem Weg hin zur EU-Mitgliedschaft sehr genau beobachten werde. “Mir geht es insbesondere darum, eine wirkliche Beitrittsperspektive für die ehemalige jugoslawische Republik zu finden”, so Chatzimarkakis.



