Holger Krahmer, Dr. Jorgo Chatzimarkakis, Wolf Klinz und zwei Audi-Mitarbeiter (v.l.) beim IAA-Besuch

Holger Krahmer, Dr. Jorgo Chatzimarkakis, Wolf Klinz und zwei Audi-Mitarbeiter (v.l.) beim IAA-Besuch

IAA-Besuch: EU-Grenzwerte und Elektroautos

Abgas- und CO2-Grenzwerte der EU für Pkw waren das zentrale Thema beim Besuch der drei FDP-Europaabgeordneten Dr. Jorgo Chatzimarkakis, Wolf Klinz und Holger Krahmer auf der Internationalen Autombilausstellung (IAA). Dr. Wolf Klinz sieht insbesondere die deutsche Automobilindustrie in Sachen CO2-Reduktion gut aufgestellt: “Hier auf der Messe erkennt man deutlich die Ausrichtung unserer Industrie auf ein immer sparsamer werdendes Fahren und damit auf den Umweltschutz. Ich denke, dass die deutschen Hersteller die Forderungen der EU bereits vor dem Grenzjahr 2015 erreichen”, so Klinz beim Rundgang durch die Messehallen.

Krahmer bestätigt: “Die IAA zeigt, dass gerade die deutschen Hersteller die ökologischen Herausforderungen angenommen und verstanden haben.” Gleichzeitg mahnt er zur Vorsicht: “Die Vorgaben der Politik müssen realistisch bleiben, das heißt, Aufwand und Nutzen müssen in einem angemessenen Verhältnis sein”, sagte Krahmer. “Das ist bei den umweltpolitischen Vorgaben der EU-Politik leider nicht immer der Fall.”

Insgesamt fünf Stunden hielten sich die Abgeordneten auf der Messe auf, um sich über neue Trends und Zukunftstechnologien in der Fahrzeugbranche zu informieren. In Sachen Elektromobilität äußert sich Jorgo Chatzimarkakis zurückhaltend: “Die Erwartungen an Elektroautos sind verständlich, der Verbrennungsmotor bleibt uns allerdings auch langfristig weiter erhalten. Gerade deshalb kommt es darauf an, den Akzent auf Energieeffizienz zu setzen und mit Rohstoffen sparsam zu wirtschaften.”

Krahmer weist auf technische Herausforderungen hin: “Die Probleme von Bezahlbarkeit und Reichweite der Batterie lassen sich lösen, schwieriger ist die Frage der Entsorgung. Klar ist, das Zeitalter des Verbrennungsmotors ist noch nicht vorbei.”