Michael Schumacher und Jorgo Chatzimarkakis diskutieren 'eSafety' in Rom.

Michael Schumacher und Jorgo Chatzimarkakis diskutieren 'eSafety' in Rom.

“Das Auto der Zukunft wird noch sicherer”

Wie machen intelligente Technologien den Straßenverkehr noch sicherer. Jorgo Chatzimarkakis diskutiert darüber mit dem besten Formel-1-Fahrer der Welt, Michael Schumacher, auf dem eSafety-Kongress in Rom.

Die ‘eSafety-Inititiave’ wurde 2002 durch die Europäische Kommission sowie die Automobilindustrie initiiert. Ziel ist, bis 2010 die Zahl von 50.000 Verkehrstoten jährlich in der EU zu halbieren. Eine typische eSafety-Technologie ist beispielsweise ein bordeigenes Notrufsystem (eCall). Dieses meldet bei einem Unfall Daten des Fahrzeuges sowie den genauen Standort an eine Notrufzentrale und baut eine Sprachverbindung auf.

“Verkehrunfälle kosten jährlich viele Leben. Mit eSafety könnten wir eine Menge Unfälle verhindern und Menschenleben retten”, sagte Chatzimarkakis auf der Podiumsdiskussion in Rom. Der Europaabgeordnete machte weiter deutlich, dass es darauf ankomme, das Bewusstsein für die Wichtigkeit intelligenter Technologie bei Autos zu schärfen. “Schon heute nutzen viele Formel-1-Fahrer Sicherheitstechnologie auf höchstem Niveau. Wir sollten alles daran setzen, dass jeder Autofahrer in Europa hiervon profitieren kann. Das Auto der Zukunft wird noch sicherer.”

Chatzimarkakis wies ausdrücklich darauf hin, dass Datenschutz einen wichtigen Platz einnehmen müsse: “Die eCall-Systeme dürfen auf keinen Fall zur Datenausspähung missbraucht werden, wie beispielsweise zur Geschwindigkeitsüberwachung. Im Zentrum muss der Sicherheitsaspekt für die Verkehrsteilnehmer stehen. Dafür werde ich mich als FDP-Abgeordneter sehr einsetzen”, so Chatzimarkakis weiter.